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Tabugrenzen neu erleben!







weniger ist mehr......einmal ist keinmal und der letzte macht die tür zu, jeder hat 3 leben und der boden ist laser...

Cola n Euro, Salat n Euro…

February 1st, 2009 by admin

Vodka so viel du willst? 15 euro! Flatrate-Partys sind voll im Trend. Zumindest hat man den Eindruck, dass sie es sind.

Als gäbe es diese Partys erst seit Kurzem. Jedoch waren diese schon immer allgegenwärtig. Früher hat es lediglich niemanden interessiert, wenn sich 16 - 18 jährige mit Hilfe von hochprozentigem, auf hiesigen Bauernfeten, die mit Pauschalpreisen lockten, vollkommen aus dem Leben geschossen haben. Wieso geriet dieses feuchtfröhliche Ereignis unserer Jugend also so ins Kreuzfeuer der Öffentlichkeit und der Kinderfürsorgevereinigungen dieses Landes?
Weil klein Kevin, 13 Jahre, Mandy, 14 Jahre und Chantal, welche gerade ihren 14. Geburtstag feierte, die alle seit ihrem 9. Lebensjahr rauchen, sich jedes Wochenende bis zur Besinnungslosigkeit betrinken.
“Da sollte man die Schuld bei den Eltern oder Betreuern die ihre Aufsichtspflicht verletzten suchen”. Das wäre zumindest der 1. Gedanke, sofern man über einen gesunden Menschenverstand verfügt. Aber weit gefehlt! Schuld sind nur die Partys. Wenn es diese nicht gäbe, würde Kevin schon in Harvard studieren und Mandy wäre bei den Bundesjugendspielen der Hauptschule Rheinhausen doch noch auf Platz 3 im Weitsprung gelandet.

Fakt ist nunmal, dass diese Partys erst in vollem Umfang zu nutzen sind, sobald das 18. Lebensjahr erreicht, bzw das 17. vollendet wurde.

Nach welchen Kriterien die “Kinder” oder Jugendlichen in diese Happenings Einlass erhalten, ist dem Veranstalter überlassen. Sofern dieser Personen UNTER 18 den Eintritt gewährt, bzw. durch Türsteher oder Aufsichtspersonal gewähren lässt, macht er sich strafbar. Die Schuld sollte dann, wenn die Eltern und deren Erziehungsunfähgikeit schon außer Acht gelassen werden, bei den Veranstaltern gesucht werden. Das bietet jedoch keine Berechtigung zum Verbot solcher Partys. Außerdem kommt klein Chantal mit ihren 45€ Taschengeld und somit 3 Flatrate-Partys im Monat besser weg, als wenn sie sich, wie ihr Bruder Justin, jeden dritten Tag zum Kiosk “umme Ecke” begibt und dort für 17,69€ eine Flasche Jack Daniels erwirbt.
Die deutschen Sportmediziner planen im stillen Kämmerlein bereits eine Initiative, um im gleichen Atemzug sämtliche “All You Can Eat”-Restaurants zu schließen. Die Gefahr liegt auf der Hand: unsere Kinder zu dick und dort stocken sie sich die überflüssigen 25 Kilogramm Babyspeck noch weiter auf. Also guten Hunger und Prost!

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